Kong

Hypnotische Grooves, analog gespielte Loops – irgendwie machen KONG Filmmusik für sensible Poeten. Deutsche Texte mit rauer Stimme vorgetragen – mal gesungen und doch irgendwie gesprochen. Ein Stück Leben in Achtelnoten, die Füße wollen tanzen, Melancholie macht sich breit. Ein Synthi intoniert gebrochene verzerrte Melodien vergangener Italoträume. Ich folge dem Spiel der Musiker, die so tuen als wüssten sie noch nicht so recht wohin die Reise gehen soll. „Das Leben sollte mit den Tot beginnen, es würde dabei gewinnen.“ Es ist gerade der vordergründige Minimalismus dieser wunderbaren Songperlen, der mich gefangen nimmt. Es pulst und klopft, es rhythmet und tropft. „KONG“ lädt ein zur musikalischen Klangreise in eine Fantasie-Welt, die jeder Konzertbesucher ganz individuell für sich erfährt und doch tanzen alle gemeinsam auf den wunderbar tanzigen KONGsound.

Programm