Jürgen Schwab

Kindheit mit Augsburger Puppenkiste, Seitenscheitel und einem Vater, der Gutenachtlieder auf der Quetschkommode spielt. Knabenchor mit 6, Blockflöte mit 8 Jahren ("El condor pasa"). Dank Schallplattenspieler mit Karel Gott "einmal um die ganzä Wält…" bis zu den Beatles, den Rolling Stones und schließlich Miles Davis und Wes Montgomery. James Taylors "Fire and Rain" trifft direkt ins Herz und Reinhard Meys Liederbuch "Von Anfang an" wird zur ersten Gitarrenschule.



Abi, Zivildienst, Medizinstudium bis zum Physikum, dann Wechsel zur Musikpädagogik. Nach einem Jahr am Berklee College of Music in Boston folgt die Promotion in Gießen. Gleichzeitig freischaffender Musiker und Journalist, zunächst als Konzertkritiker der FAZ, dann beim Hessischen Rundfunk: Präsentieren ist schöner als Kritisieren.



"Der Frankfurt Sound – eine Stadt und ihre Jazzgeschichte(n)" wird Hessenbuch des Jahres 2004 und Thema einer großen Ausstellung. Mit diversen Veröffentlichungen und Lehraufträgen in Frankfurt, Gießen und Essen als Musikwissenschaftler unterwegs. Konzertprojekte wie "History of Jazz Guitar" oder "Emil Mangelsdorff with Strings" dienen als künstlerisches Ventil, während musikalische Dienstleistungen zwischen Musical, Hochzeit und Traumschiff die Familie ernähren.



Seit 2005 musikalischer Begleiter des Konzertimpresarios Fritz Rau. 2010 Debut als deutschsprachiger Singer/Songwriter zwischen Folk, Jazz, Chanson und Pop mit der CD "Heute noch". So schließt sich der Kreis zu Reinhard Mey und James Taylor.

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