Vergnügen durch Verwandlung. Glückwunschkarten aus der Zeit der Romantik
Um 1800 wurde das Überbringen beweglicher Glückwunschkarten zu Neujahr zur allseits beliebten Modeerscheinung. Aus schlichten Grüßen wurden kleine Kunstwerke: Billets mit Klappen, Scheiben und Hebeln, die Szenen verwandeln, Figuren in Bewegung setzen und Botschaften übermitteln. Selbst Goethe geriet ins Schwärmen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl beweglicher Karten mit Überraschungseffekten, viele aus der Blütezeit der Karten zwischen 1796 und etwa 1820, die parallel zur Entstehung der romantischen Künste verlief. Ergänzt durch bewegliche Kinderbücher und Papierspielzeug der Zeit, entfaltet die Schau den Zauber einer Epoche, der Verwandlung Vergnügen bereitete.



